Programmhinweise

Allgemeines zum Bezügerechner

Um die Bedienung des Bezügerechners möglichst einfach und übersichtlich zu gestalten, können nicht alle Fallkonstellationen abgebildet werden.

Sofern Ihre Verhältnisse mit Hilfe des Rechners nicht vollständig abgebildet werden können, Sie eine besondere Fallkonstellation oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte gerne an uns.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur den Bezügeempfängerinnen und Bezügeempfängern Auskünfte erteilen können, deren Zahlungsfall durch das Dienstleistungszentrum (DLZ) des Bundesverwaltungsamtes (BVA) betreut wird.

Versionshinweise und aktuelle Programmänderungen

09.03.2021 Neu

Das Programm berücksichtigt ab dem 01.04.2021 die Änderungen aufgrund der Tarifeinigung in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und kommunalen Arbeitgebern vom 25.10.2020:

Die höheren Entgelte sind gemäß einem Rundschreiben des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) vom 05.02.2021 unter dem Vorbehalt der Rückforderung und unter Ausschluss der Berufung auf den Wegfall der Bereicherung zu berechnen und zu zahlen. Das Rundschreiben begründet keine eigenen Entgeltansprüche.

Um Ihnen einen Überblick über Ihre Bezüge und die Veränderungen zu ermöglichen, wurden die Änderungen aufgrund der Tarifeinigung und auf Basis des zuvor genannten Rundschreibens bereits jetzt in den Bezügerechner eingearbeitet.

Zum 01.04.2021 werden die Tabellenentgelte für alle Beschäftigten um 1,4 Prozent, mindestens aber um 50 Euro, erhöht und ab dem 01.04.2022 um weitere 1,8 Prozent. Auszubildende sowie Praktikantinnen und Praktikanten werden ab dem 01.04.2021 25 Euro und ab dem 01.04.2022 weitere 25 Euro pro Monat mehr erhalten.

Die Anpassung von Zulagen, die in entsprechender Anwendung besoldungsrechtlicher Vorschriften gezahlt werden, richtet sich – soweit nicht ausdrücklich anders geregelt – nach den beamtenrechtlichen Regelungen. Insoweit bleiben entsprechende besoldungsrechtliche Regelungen abzuwarten.

07.12.2020 Neu

Das Programm berücksichtigt folgende Änderungen zum 01.01.2021:

  1. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am 09.11.2020 den Programmablaufplan für die maschinelle Berechnung der vom Arbeitslohn einzubehaltenden Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags und der Maßstabsteuer für die Kirchenlohnsteuer 2021 veröffentlicht. Die Programmablaufpläne berücksichtigen die für 2021 beschlossene Rückführung des Solidaritätszuschlags und die für 2021 vorgesehenen Anpassungen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht (Stand: 09.11.2020).
  2. Darüber hinaus werden die neuen Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Sozialversicherung und die neuen Rechengrößen in der Zusatzversorgung berücksichtigt.

Das Zweite Familienentlastungsgesetz sieht zudem eine Erhöhung des Kindergelds zum 01.01.2021 um 15 Euro pro Kind vor. Für das erste und zweite Kind bekommen Eltern damit 219 Euro pro Monat, für das dritte 225 Euro und ab dem vierten Kind sogar 250 Euro. Das Programm berücksichtigt auch diese Änderungen.

01.01.2020

Das Programm berücksichtigt folgende Änderungen zum 01.01.2020:

  1. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am 11.11.2019 den Programmablaufplan für die maschinelle Berechnung der vom Arbeitslohn einzubehaltenden Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags und der Maßstabsteuer für die Kirchenlohnsteuer 2020 veröffentlicht. Die für 2020 vorgesehenen Anpassungen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht mit Auswirkung auf die Programmablaufpläne wurden berücksichtigt (Stand: 07.11.2019).
  2. Darüber hinaus werden die neuen Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Sozialversicherung und die neuen Rechengrößen in der Zusatzversorgung berücksichtigt.

Der Bundestag hat zudem am 24. Oktober das Gesetz zur Modernisierung der Strukturen des Besoldungsrechts und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften (BesStMG) verabschiedet. Damit werden unter anderem zahlreiche Zulagen deutlich erhöht, die Besoldungsgruppe A 2 gestrichen sowie die Anwärtergrundbeträge angehoben. Die beschlossenen Änderungen werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Kraft treten. Das Programm berücksichtigt die Änderungen.

06.02.2019

Das Programm berücksichtigt folgende Änderungen zum 01.07.2019:

Neuregelungen für Midijobs ab Mitte 2019:

Zum 1. Juli 2019 treten für die bisherige Gleitzone einige Neuregelungen in Kraft. Rechtsgrundlage dafür ist das "Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung - RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz".

Durch die Neuregelungen wird der Begriff "Gleitzone" durch den Begriff "Übergangsbereich" ersetzt.

Außerdem wird die Entgeltgrenze des Übergangsbereichs von bisher 850 Euro auf 1.300 Euro angehoben. Damit wird sich die Zahl der Beschäftigten, die unter den Anwendungsbereich dieser Regelung fallen, annähernd verdoppeln. Auch viele Teilzeitbeschäftigte liegen mit ihrem regelmäßigen Arbeitsentgelt künftig in diesem Bereich.

Im Sozialgesetzbuch wird der Übergangsbereich so definiert (§ 20 Absatz 2 SGB IV):
"Der Übergangsbereich im Sinne dieses Gesetzbuches umfasst Arbeitsentgelte aus mehr als geringfügigen Beschäftigungen nach § 8 Absatz 1 Nummer 1, die regelmäßig die Grenze von 1.300,00 Euro im Monat nicht übersteigen; bei mehreren Beschäftigungsverhältnissen ist das insgesamt erzielte Arbeitsentgelt maßgebend."

Für Entgelte, die regelmäßig im Übergangsbereich liegen, werden die Sozialversicherungsbeiträge nach den entsprechenden Vorschriften erhoben. Ausbildungsvergütungen sind von dieser Regelung ausgenommen.

Erhöhung des Kindergeldes:

Ebenfalls zum 1. Juli 2019 erfolgt eine Angleichung der Kindergeldbeträge. Für jedes Kind gibt es dann zehn Euro mehr im Monat. Für das erste und zweite Kind gibt es dann jeweils 204 Euro, für das dritte 210 Euro und für jedes weitere Kind jeweils 235 Euro.

Optimierung für mobile Endgeräte:

Alle Inhalte und Funktionen des Bezügerechners wurden darüber hinaus auch für die Anzeige auf mobilen Endgeräten optimiert. Somit ist die Nutzung des Rechners deutlich einfacher geworden.

Ältere Programmänderungen werden hier nicht mehr aufgeführt.

Bitte beachten Sie, dass eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen nicht übernommen werden kann.